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February 27, 2009

Ich, der Twitter Fan

Ich finde derzeit immer mehr Gefallen an Twitter. Anfangs dachte ich mir: Aha, naja – Sieht ja ganz nett aus, was mache ich damit?

Mittlerweile habe ich schon einiges herausgefunden, noch lange nicht alles, aber genau soviel, dass ich schon ein echter Fan bin.

twittericonWas genau fasziniert mich eigentlich an Twitter?

Ein Wort (mit Zahlen!): 140 Zeichen.

Kurz und knapp, in der Kürze liegt die Würze, kurz und bündig..

Die bekannten Phrasen kennt man ja, aber hier möchte ich sie bemühen. In 140 Zeichen werden dieser Tage derart viel Information weitergegeben, dass es dem Kommunikationsinteressierten die Freudentränen in die Augen treibt. Tränen treibt es aber nicht nur diesen in die Augen. Ich möchte gar nicht so sehr auf die Funktionsweise von Twitter eingehen. Diese ist vielerorts nachzulesen. Ich möchte euch vielmehr mitteilen was mich daran beeindruckt.

Auf Twitter tummeln sich derzeit etwa 6 Millionen User, im deutschsprachigen Raum sollen es 50.000, je nachdem wen man fragt (hier und hier).twitterobama

Und wer ist da unterwegs?

Auch Promis findet man auf Twitter: Britney Spears, Barack Obama, MC Hammer und viele andere. Der RTL-Faktor ist daher definitiv gegeben. Einige twittern tatsächlich selbst, bei manch anderen muss man in Kauf nehmen, dass ein PR Manager oder sonstiger Lakai hier die Medienarbeit im Microbloggingbereich über hat. Barack Obama hat es gut verstanden das Web in all seinen Formen zu nutzen, YouTube, Twitter und vieles mehr nutzte er (erfolgreich). Ein anderer Politiker, Governour Schwarzenegger, followed mich seit heute Abend ebenso, wie Yoko Ono, die meine FollowerIn Nummer 30 ist. Bei Reiner Calmund habe ich das Gefühl, dass tatsächlich er bzw. die Angebetete manchesmal twittert. Am meisten freue ich mich aber am heutigen Tage, dass mich eine österreichische Kultfigur gefollowed hat. Hermes Phettberg, auf Twitter unter dem Pseudonym Phettberg_McGoo unterwegs. Er verbreitet auf Twitter seine Gestionen, die er ebenfalls gesammelt bloggt.

Für was?

Twitter ist ideal für einen Adabei, man ist bei Dingen dabei, die man andersorts vielleicht gar nicht mitbekommt oder nur sehr verspätet. So las ich auf Twitter fast live, wie sich vor einigen Wochen ein junger Mensch vom Stefansdom stürzen wollte. Unabhängig von der Wertung dieser Information, geht es darum, DASS ich es auf Twitter mitbekommen habe. Gerade für liveBlogs von Konferenzen, Sportereignissen oder sonstigen Happenings ist dieses Tool genial. Es finden sich auch viele PR Blogger, Journalisten (Empfehlung: Armin Wolf). Die Kommunikation zwischen zwei Twitterern kommt ebenso nicht zu kurz. Mit öffentlichen Direktrepliken an andere Twitterer oder privaten Nachrichten kann das Bedürfnis zu kommunizieren gestillt werden. Dennoch muss man aufpassen, dass man keinen Web-Enten auf den Leim geht. Einen kurzen Beitrag dazu hat netzwertig.com geliefert, über Falschmeldungen und Hysterie – Die Risiken des Echtzeitwebs

Nicht jeder ist begeistert

Auf f!xmbr war vor einem Jahr folgendes zu lesen: “Twitter, der größte Blödsinn aller Zeiten”. Ich verstehe auch diese Ansicht, da Twitter wirklich ein extremes Tool ist. Die Informationsflut, die auf einen hereinprasseln kann, wenn man einigermaßen vielen Menschen followed, macht Twitter mangels Übersicht zu einem one-to-many Kommunikationskanal. Es gibt zahlreiche Tools, die den aktuellen Wordbuzz einfangen, so zB retweetradar.com, dennoch ist es schwierig immer up2date zu bleiben.

Sollte sich jemand dafür interessieren, was ich oder meine Freundin so zwitschern, könnt ihr rechts in der Sidebar unsere Twitterfeeds ansehen und bei Vorhandensein eines eigenen Twitteraccounts uns auch followen.

twitterfollow_7son75

Photocredits: http://flickr.com/photos/comicbase/ /mfilej/ & /7son75/



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